Entspannung pur für Zuhause: Das Spa-Erlebnis

„Wellness“ oder auch „Spa“ sind Begriffe, die der Otto-Normal-Verbraucher eher mit Luxus und Kostspieligkeit assoziiert. Der Gedanke ist im Grunde auch nicht falsch, wissen wir doch alle, was so ein Facial oder ein professionelles Bodyscrub kosten kann. Einmal richtig abschalten und uns und unserem Körper etwas Gutes tun, haben wir aber trotzdem alle verdient.  Zuhause ist es doch eh am schönsten, wieso also nicht eine kleine Home-Spa-Sitzung abhalten? Es verhält sich hier mit der Planung und Umsetzung ähnlich wie mit der Entscheidung ins Fitnessstudio zu gehen: Einfach machen ist die Devise. Vielen von uns sind sicher schon einige DIY Ideen aus diesem Themengebiet begegnet. Vielleicht habt ihr nach der Recherche nach möglichen Gestaltungsideen auch schon erste Versuche unternommen, es euch im eigenen Bad mal richtig gemütlich zu machen. Mein Anspruch um wirklich richtig runter zu kommen und der Behandlung in einem Profi-Spa so nah wie möglich zu kommen ist hoch, da es mir in meinem Alltag recht schwer fällt wirklich mal alle Gedankenströme abzustellen. Ich habe einige Tipps und Tricks von Freunden und diversen Internetquellen selbst ausprobiert und die mir am effektivsten scheinenden Schritte für euch zusammengefasst. Als Kriterien habe ich hierbei den Zeitaufwand, Kosten- und Nutzenfaktor und Beanspruchung der Wohnung beachtet. Keiner möchte Daheim ein derartiges Chaos anrichten, dass beim Aufräumen und Säubern nach der Session die ganze Entspannung wieder dahinschwindet.

Für das Prozedere habe ich mir vorgenommen, so viele Sinne wie möglich zu stimulieren. Das Ganze beginnt natürlich mit der Auswahl der richtigen Musik. Das kann jede Art von Musik sein, die euch persönlich entspannt. Ich empfehle eine Playlist die möglichst keine Lieder mit Lyrics hat – damit sich euer Kopf wirklich abschalten kann und die Klänge im Hintergrund eher vor sich hindümpeln als zu dominieren. Das nächste Goodie sollte etwas Leckeres zu trinken sein. Einfach ein Kännchen Tee vorbereiten oder wie ich ein sagenumwobenes „Detox-Wasser“ zaubern. Ich habe einfach stilles Wasser mit Gurken und Minzblättern ergänzt und es anschließend etwas ziehen lassen. Um es richtig kuschlig werden zu lassen, habe ich mir dann noch ein paar Kerzen angezündet. Ich mache das auch oft ganz gern unter der Woche nach der Arbeit – das Licht und diese Grundgemütlichkeit, die Kerzen so an sich haben, entspannen mich ungemein. Wenn der Rahmen gesetzt ist, geht es ans treaten. Ich persönlich bin ein absoluter Geruchsmensch und genieße nur ganz bestimmte Duftnoten. Ich liebe alles rauchige, erdige und holzige. Meine Kosmetik- und Parfumeinkäufe richten sich mittlerweile ausschließlich nach dem Duft des Produkts – klingt komisch, ist aber so. Alles was mit Bergamotte, Rosmarin, Zitrusfrüchten oder Ähnlichem verwandt ist, darf in meinen Einkaufswagen. Mit Vanille-, Erdbeere- oder Rosendüften kann man mich hingegen jagen. Die Pflegeprodukte von The Botanical eignen sich demnach hervorragend für mein persönliches Home-Spa-Abenteuer. Kurzer Sprung in meinem Morgenkimono und schon kann die Sitzung beginnen. Für eine tiefenwirksame Gesichtsreinigung und -pflege wasche ich zunächst mein Gesicht mit lauwarmen Wasser und verwende den Face Cleanser. Anschließend trage ich das Phyto Serum auf (nur ganz wenig, es ist sehr reichhaltig) und hinterher die pflegende Facial Cream. Kleines Extra: Mit dem Serum und braunem Zucker habe ich ein Peeling für meine Hände angerührt. Die Haut fühlt sich unfassbar weich danach an, man möchte die Hände danach am liebsten gar nicht mehr benutzen. Mit dem braunen Zucker kann man auch einen tollen Bodyscrub herstellen. Ich habe hierfür einfach etwas Kokosöl mit dem Zucker und Arganöl vermengt und meinen ganzen Körper damit abgerieben. Im Anschluss eine schöne warme Dusche und meine Haare mit dem The Botanical-Shampoo gewaschen. Da die Haut nun von überschüssigen Hautschüppchen befreit ist, kann der duftende Body Balm aufgetragen werden. Wer gerne badet, wird die Bath Essence lieben, die duftet herb und zitronig und macht einen freien Kopf. Danach ab ins Bett und unter der Decke einmummeln. Fertig ist ein fauler Vormittag, an dem ich das Handy nicht eine Sekunde in der Hand hatte, meine Gedanken abgestellt und etwas für meine Hautpflege getan habe.

Habt ihr noch gute Wellness-DIY-Ideen für Zuhause, die wirklich effektiv sind? Kommentiert einfach unter dem Beitrag oder zeigt uns eure Beauty-Hacks bei Instagram unter dem Hashtag #THEBOTANICAL