Life Hacks für einen entspannteren Alltag

Übermorgen ist die Deadline für einen wichtigen Artikel, heute aber doch das Geburtstagsdinner der besten Freundin, und oh, morgen der Yoga-Kurs und After-Work-Drinks. Ob wir es wollen oder nicht: Stress übernimmt oftmals unseren Alltag – und dafür sind wir meist selbst verantwortlich. Wir wollen schneller sein, besser sein, überall präsent und am besten noch einen Schritt voraus. Der Freizeitstress wird größer als der Druck im Beruf und die Zeit, in der wir eigentlich zur Ruhe finden sollten, zum wahren Grund für unser „Burnout“. Wir vergessen, an uns selbst und unser Wohlergehen zu denken, und daran, dass unser Körper keine Maschine ist, sondern etwas, das wir hegen und pflegen müssen. Klar, nicht jeder hat täglich Zeit für eine Stunde Meditation und Yoga, aber das muss auch nicht sein.

Mit ein paar kleinen Life Hacks kann dem Alltagsstress bereits schnell und einfach entgegengewirkt werden, ganz ohne großen Aufwand.

Pause fürs Handy 

Statt immer erreichbar zu sein versetze ich mein Handy abends in den Flugmodus und stelle es erst wieder um, wenn ich am nächsten Morgen die Haustür verlasse. So habe ich morgens Zeit für mich ganz allein und bin keinerlei Reizen ausgesetzt, die mich stressen könnten. Ich kann in Ruhe frühstücken, Zeitung lesen und den Tag ganz entspannt starten. Auch besteht so nicht die Versuchung, kurz mal das Handy zu checken, wenn ich nachts zwischendurch aufwache.

Bye bye Bluescreen

Wer früher im Bio-Unterricht aufgepasst hat, weiß: Melatonin ist das Hormon, das für unseren Schlaf verantwortlich ist. Es wird ausschließlich bei Dunkelheit produziert. Wer abends also Stunden vor den leuchtenden Bildschirmen von PC, Fernseher oder Handy verbringt, lässt seinem Körper keine Chance, sich auf einen gesunden Schlaf einzustellen. Im Gegenteil: Bluescreens erzeugen das Stress-Hormon Cortiol, das die Voraussetzungen für einen erholsamen Schlaf weiter negativ beeinflusst. Wer sich abends also öfter mal hin- und her wälzt und lange braucht, um überhaupt schlafen zu können, sollte seinem Körper eine Bluescreen-Pause gönnen.

Die wichtigste und effektivste Schlafenszeit ist übrigens zwischen 22 und 2 Uhr.

Breakfast for your brain

Porridge & Co. schmecken nicht nur lecker, sondern sind auch noch gut für den Körper: Warmes Frühstück kann leichter verdaut werden, sodass dabei Energie gespart wird, die dann für andere Bereiche genutzt werden kann – Sport, Arbeit und Freizeit.

Mein Tipp: Haferflocken, Mandelmilch, Zartbitter-Schokodrops und eine kleingeschnittene Banane kurz im Topf erwärmen. Simpel, lecker und vor allem so sättigend, dass bis zur Mittagspause durchgepowert werden kann.

Fünf gute Momente

Der Tag war wieder für die Tonne? Allgemein ist alles nur noch stressig und schlecht? Wer genauer hinsieht, merkt schnell: So ganz stimmt das nicht. Ich habe seit Jahren das Ritual, vor dem Schlafengehen fünf Momente des Tages zu finden, die positiv waren. Egal ob so groß wie eine lang erwartete Gehaltserhöhung oder so klein wie der freie Sitz in einer überfüllten U-Bahn – ich habe bisher immer fünf gute Momente gefunden, egal wie schlimm mein Tag zu sein schien.